
Die Paritätsprüfung ist ein zwar einfaches, aber sehr verbreitetes Prüfverfahren, jedoch ohne Korrekturmöglichkeit. Zu jedem Byte wird das Paritätsbit — also eine Prüfziffer — berechnet und zusammen mit dem Byte übermittelt. Da somit also neun Bit pro Byte übertragen werden, müssen sich Sender und Empfänger nicht nur vorher darüber einigen, ob sondern auch welche Paritätsprüfung — gerade oder ungerade — durchgeführt werden soll.
| Länge | Struktur | ||
|---|---|---|---|
| 9 Bit |
| ||
| b = 1 Bit (0 oder 1) | |||
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | |
| XOR | 0 | 1 | ||||||
| XOR | 1 | 0 | ||||||
| XOR | 1 | 0 | ||||||
| XOR | 1 | 0 | ||||||
| XOR | 1 | 0 | ||||||
| XOR | 1 | 0 | ||||||
| XOR | 1 | 1 | ||||||
| 0 | ||||||||
| 010000010 | ||||||||
Die ungerade Parität erhält man durch Invertierung geraden Parität (hier: 010000011)
Der Nachteil der Paritätsprüfung ist ihre geringe Fehlererkennungsrate. Beispielsweise ergibt das Byte 01010101 ebenfalls die gerade Parität 0. Duch zwei Fehler ist somit aus dem A (01000001) ein U (01010101) geworden, ohne daß dies an Hand der Parität ermittelbar ist.
Allgemein ausgedrückt bedeutet dies, daß eine gerade Anzahl an Fehlern sich gegenseitig aufhebt und nur eine ungerade Fehlerzahl die Parität ändert.
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